
10 Jahre Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat
Seit über 10 Jahren widmet sich unser kleiner Verlag nicht nur seinen eigenen Büchern, sondern den Publikationsdienstleistungen, die heute unter dem Begriff »Books on Demand« in aller Munde sind. Damit gehören wir – und das können wir mit Stolz behaupten – zu den Pionieren auf diesem Gebiet. Von Anfang an haben wir uns bemüht, unseren Autoren einen besonders guten und persönlichen Service zu bieten. Und dass dies immer gut geklappt hat, das haben wir unserem Team zu verdanken, welches wir Ihnen auf dieser Seite vorstellen möchten:
Johannes Monse und Tom van Endert
Die »Herren Verleger« sind die Gründer und Geschäftsführer des Unternehmens. Die beiden Freunde hecken die ein oder andere Geschäftsidee am liebsten gemeinsam aus. Johannes Monse ist der Fachmann für die verlegerische Seite, Tom van Endert kümmert sich um die »technische« Hälfte des Verlages.
Auf dem Bild sieht man die beiden beim – natürlich gemeinsamen – Tortenschneiden. Gebacken wurde dieses konditorische Kleinod natürlich von Frau Schuhmacher und Frau Kamp. Zum 10jährigen Jubiläum 2009.
| Jana Schuhmacher Unsere Leiterein im Kundenservice und Assistentin der Geschäftsführung. Unzufriedene Kunden von Frau Schuhmacher? Die Erde eine Scheibe? | ![]() |
| Britta Kamp Unsere Spitzenkraft an der Seite von Frau Schuhmacher und unser Profi rund um die Meldung und die Listung Ihres Titels bei Amazon und Co. | ![]() |
| Andrea Zillikens Sie leitet immer freundlich und mit sicherer Hand die verlagseigene Vertriebsabteilung und sorgt für den reibungslosen Ablauf der Buchproduktion und den Versand an den Leser. | ![]() |
| Judith Tybus Eine weitere wunderbare Mitarbeiterin der Vertriebsabteilung, aber auch erstklassiger »Joker« in der Kundenberatung. | ![]() |
| Anna Klausing ... ist gemeinsam mit Judith Tybus die perfekte Rückendeckung für Andrea Zillikens in allen Fragen rund um den Vertrieb und ebenfalls eine wichtige Einwechselspielerin im Serviceteam. | ![]() |
| Roland Tauber Seineszeichens Pressechef des MV-Verlags sowie zeitgleich Verlagsleiter und Lektor des Oktober Verlags in Personalunion. | ![]() |
| Michael Billmann Der zweite Oktober-Verleger. Wie Herr Tauber ist er für Lektorat und als Verlagsleiter für das Programm des Oktober Verlags zuständig. | ![]() |
| Marc Palancher Der Magier unserer Druckerei. Und deren Leiter. Die Franzosen können nicht nur gut kochen, sondern auch hervorragend Bücher machen. | ![]() |
| Ronald Hofhüser Der zweite Mann in der Druckerei-Leitung. Er ist beim Büchermachen ähnlich schnell und präzise wie beim Schlagzeugspiel. Kein Franzose, kocht trotzdem auch sehr lecker. | ![]() |
| Timo Prünte Er unterstützt mit Rat und Tat Ron und Marc in der Druckerei. Dass er ein Meister am Grill ist, haben wir inzwischen herausfinden dürfen! | ![]() |
| Sylvia Klimpel Leitet die Buchhaltung des Medienkonzerns. Immer auf Zack und auf der Suche nach Belegen (die Herr van Endert auch gerne mal hinter dem Blumentopf versteckt). | ![]() |
| Thorsten Hartmann ... ist unser Chef der Datenannahme und -kontrolle. Bereits seit vielen Jahren im Team ist er ein wahrer Profi für alle Fragen rund um Ihre Druckdaten und immer bemüht, dass alles zügig und zuverlässig bearbeitet wird. | ![]() |
| Linna Grage ... ist unsere hochgeschätzte Auszubildende als Mediengestalterin. Mit Talent und sicherer Hand betreut sie einige unserer Lieblingsprojekte. | ![]() |
| Guido Kleine ... ist ebenfalls Auszubildender in unserem Betrieb. Dabei kümmert er sich um Netzwerk, Software und allerhand anderen technischen Schabernack mit blinkenden Leuchten und bunten Kabeln. | ![]() |
| Elena Wörmann ... ist noch eine Auszubildende, als Medienkauffrau für Digital und Print. Sie unterstützt aber bereits seit längerem tatkräftig den Vertrieb und ist somit schon fast eine alte Häsin im Verlag. | ![]() |
| Lisa Handirk unterstützt unser Team als qualifizierte und tatkräftige Aushilfe. | ![]() |
| Praktikantin / Praktikant im Verlagsimperium ... ... ist Angela Rosenbaum und hilft tatkräftig unserem Team bei seiner täglichen Arbeit. | ![]() |
Externe Mitarbeiter | |
| Dirk Schulze Wintzler – Firma Lancare Unser Netzwerkmeister, genannt »Gott«. Auch in der Druckdatenerstellung schon lange mit im Boot. Leitet seine eigene Firma »Lancare« zufällig im selben Haus, da kann man schnell mal fragen ... | ![]() |
| Claudia Rüthschilling – Firma Skalar Unsere »dienstälteste« Satzmitarbeiterin und Diplom-Grafikdesignerin. Leitet mit Ihrem Ehemann zusammen die Grafikagentur »Skalar«. | ![]() |
| Thorsten Hartmann Ebenfalls Diplom-Grafikdesigner und in diesem Bereich auch in Münster selbständig. Er ist unser Profi rund um PDFs. | ![]() |
| Andree Wendel – Firma Skalar Ist in Wahrheit der Ehemann von Claudia Rüthschilling und somit auch ein Kopf von »Skalar«. Er ist der Mann mit der magischen Tastatur und weiß die eigenartigsten Ideen ins Netz zu bringen. | ![]() |
| Stephanie Wills War jahrelang als Büroleiterin die gute Seele unseres Verlags. Die Literaturwissenschaftlerin ist uns aber zu unserem großen Glück nicht verloren gegangen, sondern arbeitet im Lektorat nach wie vor für uns. | ![]() |
| Karl-Heinz Haas Leitet in Hamburg die Textagentur »Auf den Punkt« und steht als Korrektor und Lektor oft bei uns in Diensten. | ![]() |
| Birgitta Bolte Leitet das Lektoratsbüro »rohtext Lektorat« und sorgt auf Ihren Wunsch für den richtigen Feinschliff Ihrer Texte. | ![]() |
10 Jahre Monsenstein und Vannerdat – Eine laaange Geschichte
1999 erblickte im freundlichen Münster in Westfalen ein winzig kleiner Verlag das Licht der großen weiten Welt. Dies geschah wie so oft zu später Stunde und mit Hilfe von reichlich schäumendem Getränk. Die frischgebackenen Herren Verleger, das waren schon damals wir: die beiden Studenten und langjährigen Freunde Johannes Monse und Tom van Endert. Auch der eigentliche Anlass für das Unternehmen kam aus unserem Freundeskreis, denn wir wollten als erstes Buch die hochkomischen Cartoons von Rainer Gellern verlegen. Und das taten wir dann auch.
Selbst der Name unseres Imperiums stand schon fest: Mit »Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat« (es sollte ja auch ordentlich nach was klingen) auf den Visitenkarten trumpften wir noch im selben Jahr auf der Frankfurter Buchmesse mit dem frischgedruckten Werk auf ... und mussten feststellen, wie schwierig es doch ist, ein vollkommen unbekanntes Buch an den Mann bzw. an den Leser zu bringen. Wir mussten uns also gehörig ins Zeug legen, um die Auflage nicht bis in alle Ewigkeit im Keller liegen zu haben. Zu Weihnachten 1999 verkaufte sich der Cartoonband im lokalen Umfeld dann aber so gut, dass wir den Spaß am Verlegersein nicht ganz verlieren und sogar mit neuen Werken das neue Jahrtausend begehen wollten.
2000 kam, doch wo sollten wir die Gelder für die Produktion der geplanten Neuerscheinungen hernehmen? Der Verkauf der Cartoons hatte gerade einmal die Druckkosten wieder einspielen können.
Wie es der Zufall so wollte, arbeitete Tom van Endert in der Digitaldruckerei der CCC GmbH in Münster und erlebte dort die Anfänge des »Digitaldrucks« hautnah mit. »Print on Demand«, also »Druck auf Abruf«, war die Zauberformel – bot es uns doch die Möglichkeit, neue Bücher ohne feste Mindestauflage und somit ohne hohes finanzielles Risiko zu realisieren. »Ideal!« dachte man sich.
Dennoch sollten noch viele Nächte in Druckerei und Buchbinderei vergehen, bevor wir endlich mit der Qualität des Endproduktes zufrieden waren. Und diese Qualität fanden wir dann gleich so gut, dass wir (zufälligerweise zeitgleich mit unserem großen Mitbewerber aus Norderstedt) »ins Internet gingen« und nach Autoren Ausschau hielten, die mit uns zusammen diese wundersame Technik nutzen wollten.
Der Erfolg kam schnell, denn die hervorragende Monsenstein und Vannerdat-Qualität sprach sich genauso schnell herum wie unsere vielleicht etwas »unkonventionelle Art«. Auch hatten wir von Anfang an die Schattenseiten der noch viel zu jungen Technik erkennen können und uns nicht auf ein einziges Drucksystem festgelegt – wie viele Druckereien es ja tun mussten. So fertigten wir viele Bindungen sogar noch mit der Hand, ließen uns die Kaschierfolien eigens konfektionieren oder gaben spezielle Aufträge teilweise in den Offsetdruck oder in die Hände anderer Druckereien. Das Ergebnis war im Vergleich zu anderen immer ein wenig teurer aber dafür auch überzeugender.
Bereits Anfang 2000 hatten wir in unseren acht Quadratmetern keinen Platz mehr und stellten das ehemalige Schlafzimmer in Toms Privatwohnung mit Computern und Buchbindeutensilien voll. Ein Provisorium, das nicht lange halten konnte, zumal wir nun auch schon zu dritt waren.
Anfang 2001 war Tom bereits kein Archäologie-Student mehr und auch Johannes hatte seine goldene Zukunft als Mediziner bald gegen das Verlegerdasein getauscht. Unser Team wuchs weiter.
Ende 2001 zogen wir dann in die Räumlichkeiten »Am Hawerkamp« um. Dies ist ein ehemaliger Industriekomplex in Münster, der sich mit seiner Mischung aus Underground-Kultur, Diskotheken, Autoschraubern, aber auch renommierten Künstlern, Grafikern und Architekten einen Namen machen konnte.
2004 schloss sich unserem Imperium der Oktober Verlag Münster an, mit dem wir schon lange befreundet waren und gemeinsam die Buchmessen in Frankfurt bestritten. Mit dem bereits bestehenden Programm dieses Verlags für Literatur und Kritik nahmen wir eine Anzahl bekannter Namen aus der Literaturszene mit in unser Boot.
2005 hatten wir bereits so viele Titel im Programm, dass unser altes Konzept, alles außer Haus drucken zu lassen, nicht mehr ausreichend war, um eine zügige Abwicklung von Druck und Vertrieb zu gewährleisten. Auch war die digitale Drucktechnik inzwischen so weit fortgeschritten, dass wir uns mit einer hochmodernen Druckmaschine endlich eine Qualität ins Haus holen konnten, die uns vollauf überzeugte und sich vom großen Bruder Offsetdruck kaum noch unterschied. Unsere eigene Druckerei war geboren!
Dennoch fertigten wir (und das tun wir auch heute noch) spezielle Bücher noch immer bei unseren zuverlässigen Partnern im In- und Ausland. Wir können nicht alles! Und wenn jemand anders etwas besser kann als wir, dann zögern wir nicht lange und fragen ihn.
Seit 2007 führten wir mit unserem neuen Farbdrucksystem mal wieder um eine Nasenlänge.
2008 erschien nach über vier Jahren Arbeit in unserem Hause ein ganz besonderes Buch: »Bugatti - From Milan to Molsheim« von Uwe Hucke, Julius Kruta und Michael Ulrich. Dieses edel gestaltete und aufwändig gefertigte Buch war das automobile Medienereignis des Jahres und wurde bei uns am Hawerkamp in Münster mit einer großen Party und einer einzigartigen Ausstellung seltener Bugattis gefeiert. Das Buch war bereits ein halbes Jahr später vergriffen und machte den Namen der Edition »Monsenstein & Vannerdat« endgültig zu einer kleinen Größe in der weiten Welt der Autobücher.
2009 haben wir erneut unseren Maschinenpark modernisiert. Nun werkelt bei uns brav, schnell und atemberaubend standgenau das unserer Meinung nach derzeit perfekteste digitale Produktionssystem.

Zwischendurch gab es dann auch noch eine leckere Überraschung von Frau Kamp und Frau Schuhmacher: Zum 10jährigen eine Torte. Die eigentliche Feier fand natürlich standesgemäß auf der Buchmesse in Frankfurt 2009 statt. Denn genau dort traten wir vor 10 Jahren zum ersten Mal in die Welt der Verleger ein, als wir mit dem ersten Buch aus dem Hause »Monsenstein und Vannerdat« hausieren gingen ...
Heute ist unser »kleinster Verlag der Welt« also wahrlich nicht mehr so klein wie damals. Doch auch wenn vor unserem neuen »Verlagsimperium« am Hawerkamp ein idealer Landeplatz für den Verleger-Helikopter läge, so fehlt uns dieser doch noch immer!
Aber abgesehen von vielen netten und neuen Autoren, sympathischen Mitarbeitern und zuverlässigen Produktions-Partnern, ist eigentlich noch immer alles beim Alten geblieben: Wir sind der Verlag für Freunde – eben für unsere Autoren – und wir freuen uns gemeinsam über jedes schöne und gute Buch, welches in einer unserer Editionen erscheint. Und das gilt inzwischen für ganz Europa, Amerika, Australien ...
Auch wenn Books on Demand längst unsere Hauptbeschäftigung geworden ist, so wuchs die »Verlagsedition Monsenstein und Vannerdat« immer heimlich mit und reifte zu einem wahren Kleinod heran. Vielleicht ist dies der Grund, warum uns das manchmal doch sehr anstrengende Geschäft so viel Spaß bereitet. Wir haben Books on Demand nie ausschließich von der wirtschaftlichen Seite aus betrachtet, sondern wollten von Anfang an nichts anderes tun, als Bücher machen. Und da muss man manchmal ein wenig ungewöhnlich denken.
Wenn Sie also mal nach Münster kommen sollten, dann sind Sie bei uns herzlich willkommen. Vielleicht holen wir Sie dann auch mit unserem freundlichen kleinen »Bücherblitz« ab ... Oder Sie besuchen eine der beiden großen Buchmessen in Frankfurt und Leipzig. Hier sind wir stets mit Ihren Büchern und unserem Team vertreten.























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